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träumeriſch.„Ob er gut iſt oder nicht, das weiß ich nicht, aber ich habe ihn lieb. Alice, weißt Du, ich verſtehe jetzt, was für Frauen es waren, die Papa haßte. Solche wie Frederick's Frau eine iſt.“
„Mein Lämmchen,“ ſagte die alte Dienerin ernſthaft, „denken Sie ſo wenig als möglich weder an den jungen Herrn noch an ſeine Frau. Solche Gedanken ſind für Sie nicht gut. Sagen Sie nun Ihr Gebet und denken Sie daran, daß wir allen Menſchen Gutes wünſchen ſollen. So ſagt auch die heilige Schrift.“ Für ſich ſprechend fügte ſie jedoch hinzu:„Wer weiß, ob ich im Stande wäre, meine Hand von der Perſon zu laſſen!“—
Als Mrs. Eaſtwood das Zimmer mit ihrer Nichte verlaſſen wollte, hatte Mr. Vane ſich die Erlaubniß er⸗ beten, ihre Rückkehr erwarten zu dürfen.„Ich möchte Ihnen gern etwas ſagen,“ hatte er der Bitte hinzugefügt. Vielleicht war es nicht ganz weiſe gehandelt, die beiden jungen Leute allein beiſammen zu laſſen, denn Nelly, in ihrem aufgeregten Zuſtande, fühlte ſich mehr wie je dazu geneigt, dem immer willigen, immer bereiten Freunde ihr Vertrauen zu ſchenken. Sie ſtanden beide am Kamin, in dem das Feuer flackerte, obgleich der October ſehr mild war. Mit heißen Wangen, niedergeſchlagenen Augen und feſtgefalteten Händen ſtand Nelly neben dem jungen Manneè. Sie war im Innerſten verletzt und ſchämte ſich


