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„Still, ſtill, Liebe! Die arme Frau hat ſich redlich bemüht, die Sache zu bemänteln,“ ſagte Sir Timotheus, „und obgleich die junge Frau offenbar ein kleiner Teufel iſt, ſo muß man ihr doch ihre große, ſehr große Schön⸗ heit laſſen.“
„Ich kann Euch Männer nicht verſtehen,“ ſagte die Lady.„Schönheit? Was hat die damit zu thun? Meinſt Du: die Schönheit iſt wie die Tugend und deckt alle Sünden zu?“
„Aber doch viele, meine Liebe,“ ſagte der alte Herr, ſich kichernd die Hände reibend. Und ſo rollte das alte Pärchen ſeiner ſtillen Wohnung zu, halb ärgerlich, halb beſorgt um ihre Freunde, die Eaſtwoods, auf welche ſie ſo große Stücke gehalten hatten.
Die Zurückgebliebenen aber waren in noch weit größerer Erregung. Das Erſte, was die gute Mutter des Hauſes that, nachdem die Gäſte ſich entfernt, war, Innocenzia zu Bett zu bringen. Sie geleitete ſie bis in ihr Zimmer, immer noch voll Beſorgniß, daß Amanda's wüthendes Gebahren einen tieferen Eindruck auf das junge Gemüth gemacht habe. Doch es bedurfte mehr, um die Gefühle dieſer ſchlummernden Seele zu wecken. Indeſſen hatten die ſcharfen Worte Amanda's doch aller⸗ hand unklare Ideen in ihr hervorgerufen, die ſie nun, nachdem ihre Tante ſie nach vielen Liebkoſungen der Obhut


