ſieht immer ſo unglücklich aus, wenn ſie ſich ſo gehen läßt. Er iſt recht verändert!“
Nelly ſagte nichts darauf. Ihr war der Bruder niemals in dem Roſenlichte erſchienen wie der Mutter, und ſo fand ſie auch wenig Unterſchied zwiſchen ſeinem jetzigen und ſeinem früheren Benehmen. Sie ſchwieg jedoch wohlweislich.
„Wenn Du ihr jede Unannehmlichkeit fern halten willſt, ſo laß vor Allem Innocenzia ihr aus dem Wege gehen, Mama,“ ſagte Nelly, und der Vertrag war geſchloſſen.
Mrs. Eaſtwood war durchaus nicht glücklich in der Wahl ihrer Gäſte. Hätte ſie Sir Aleris eingeladen, ſo würde ſein ſtattliches Weſen der ungezügelten Schwiegertochter imponirt und ihr Schweigen auferlegt haben. Was aber lag ihr an dem alten Sir Timotheus Doul, der früher Gouverneur von Barbados geweſen, was an dem alten Herrn Parchmin, einem der Rathgeber unſerer guten Mrs. Eaſtwood? Ernſt Molyneux hatte noch ganz ſpät abgeſagt. An ſeiner Stelle kam Mr. Vane, der immer bereit war, wenn man ihn brauchte, und der in letzter Zeit ſehr oft in dem gaſtlichen Hauſe geweſen war. Molyneux war es zuwider, mit der jungen Frau zuſammen zu ſein, Vane aber hatte durch⸗ aus nichts dagegen. Vielleicht lag die Verſchiedenheit


