Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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intereſſirte, ſehr ernſtlich mit dem für ſie wichtigſten Punkte und fand, daß die Summe von fünftauſend Pfund ein ſehr geringes Aequivalent für die hohe Ehre ſei, die Schwiegertochter des hochberühmten Mr. Moly⸗ neur zu werden, und daß Ernſt eine viel beſſere Wahl hätte treffen können. Und obgleich Ellinor Eaſtwood aus einer weit angeſeheneren Familie ſtammte und vor⸗ nehmere Verwandte beſaß, als die Molyneux, auch wirk⸗ lich etwas Vermögen hatte, während ihr Verlobter ja gar nichts in die Wagſchale legen konnte, ſo eilten doch ſeine Freunde auszuſprengen, Mrs. Eaſtwood habe Alles daran geſetzt, den jungen Mann zufangen, und wie jene ſchmeichelhaften Ausdrücke alle heißen, mit denen ein ſolches Ereigniß von gehäſſigen Zungen begrüßt zu werden pflegt. Natürlich hieß es auch von Nelly, daß ſie ſchon längſt nach ihmgeangelt habe. In demſelben Lichte wurde das Verhältniß von Seiten der Familie Molyneur betrachtet. Obgleich ſie im Grunde gar nichts gegen das junge Mädchen einzuwenden hatte, man ihr überhaupt nichts Unvortheilhaftes nachſagen konnte, ſo blieb jene doch bei ihrer einmal gefaßten Meinung, die Eaſtwood's hätten den Ernſtmit Haaren herbeigezogen. So geht's in der Welt.

Eine ganze Woche war ſchon verſtrichen, und von der Familie des Bräutigams heatte ſich noch Niemand