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ſo glücklich wie die jungen Herrn, die nichts zu thun haben. Mich ruft meine Pflicht.“ Der vergiftete Pfeil ſchwirrte ab und traf ſein Ziel dreifach. Er verletzte die Herzen der drei Glücklichen, der Mutter, der Toch⸗ ter und des Bräutigams.
„Ich bin überzeugt, Major Railton,“ ſagte Mrs. Eaſtwood,„daß Sie ein Muſter von Pflichttreue ſind. Und dabei haben Sie immer noch Zeit für Andere, trotz Ihrer vielen Arbeiten. Ich hoffe aber doch, daß Mr. Molyneur auch Arbeit und Pflichten hat und kennt.“
„Ja wohl habe ich meine Pflichten,“ ſagte der glückliche Verlobte, indem er ſein ſtrahlendes Geſicht dem unglücklichen Nebenbuhler zuwandte. Es war ſchon Dämmerung, und ſo wagte er es, von dem Dunkel be⸗
günſtigt, Nelly faſt vor den Augen des Majors leiſe
am Aermel zu zupfen. Wenn auch dieſe Keckheit dem Auge des ohnehin ſchon Gereizten entging, ſo fühlte er doch, daß ein gewiſſes, ihm noch unbekanntes Band die drei Leute jetzt näher verknüpfte. Wüthend zerriß er beim Weggehen die Pläne für die neue Brunneneinrich⸗ tung. Mrs. Eaſtwood mußte ſich fortan einen andern Berather ſuchen.
„Was gehen mich ihre Sachen an? Mögen ſie zu Molyneux gehen, der mag nun ihre Aufträge beſorgen!“
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