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durch ihre Einfälle ihn der peinlichen Stimmung zu entreißen, in welche er durch die vorangehenden Aeuſ⸗ ſerungen verſetzt worden war.— Zum erſten Mal fand Oſſian ihre Ausdrucksweiſe witzig und treffend, ohne daß ſie einige Bitterkeit in ſich ſchloßen.
Bei ſich dachte der Baron, als ſie mit ihren Pferden anhielten, um die Uebrigen, welche bedeutend zurückgeblieben waren, zu erwarten:„Es iſt doch verteufelt pikant, eine junge und in Wahrheit recht liebenswürdige Frau zu haben, welche Alles thut, um ihrem Manne zu gefallen, und vielleicht am Ende es dahin bringt, daß ſie denſelben in ſie verliebt
Während Vorſtehendes ſich zwiſchen den beiden Gatten zutrug, wurde von Sirena und dem Lieute⸗ nant folgendes Geſpräch geführt:
„Ich fürchte, der Baron machte von ſeiner Ge⸗ walt als Ehemann auf eine für den Herrn Lieute⸗ nant minder angenehme Weiſe Gebrauch,“ begann Sirena.
„Ich verſtehe noch nicht, was Sie ſagen wollen, meine Gnädige.“
„Ach mein Gott! Sie wollen alſo, daß man ſo deutlich, wie ein Schulmeiſter ſprechen ſoll.“ „Warum nicht? Dadurch weicht man Mißver⸗ ſtändniſſen aus.“
„Nun wohl, der Herr Lieutenant gerieth ſicher⸗ lich in Verzweiflung darüber, daß er ſeine Dame verlaſſen mußte?“ „Keineswegs, da es um des Mannes willen


