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mir geſprochen.— Ach, mein Gott! wenn der Onkel doch Recht bekäme!.... Das wäre allzu viel— ſchon nachdem wir erſt ein Jahr lang verheirathet ſind.— Nein, nein, es iſt nicht ſo— es kann nicht ſo ſeyn.— Es gehört wohl, kann ich mir denken, zu den abſcheulichen Forderungen des Geſellſchafts⸗ lebens, daß Gatten ſich nicht um einander beküm⸗ mern.— Aber ein Wort, einen Blick könnte er gleichwohl für mich haben....“
Etwas wie eine Thräne umdüſterte Amy's Blick, als gerade in dieſem Augenblick ihr Mann hereinkam.
„Warum ſitzeſt Du hier ſo einſam da, Amy? Es paßt nicht für die Freiherrin Stralkrona, ſich zu⸗ rückgezogen zu halten.— Meine kleine Freundin, Du ſollſt an der Konverſation und dem Tanze Theil nehmen und vor allen Dingen deines Ranges geden⸗ ken.— Sieh auf Sirena, welches charmante Aus⸗ ſehen, und eine ſo ſuperbe Haltung; nimm ſie dir zum Muſter, ſo geht Alles gut.— Aber, apropos, haſt Du ſie geſehen?— Ich werde dieſen Walzer mit ihr tanzen.“
„Du wirſt alſo wieder mit Sirena tanzen?
„Und was iſt es dann?“
„Und nicht ein einziges Mal mit mir?“
Amy war dem Weinen nahe. 2
„Amy, was ſoll das bedeuten?— Willſt Du uns zu einem Gegenſtand des Gelächters machen?— Ich glaube meiner Seele, Du weinſt, daß ich nicht
mit dir tanze;— aber biſt Du denn von Sinnen?
— Es iſt mit unangenehm, ſehen zu müſſen, daß Du ſo wenig weißt, was die Welt von dir fordert,


