Teil eines Werkes 
4. Band (1865) Der Ehestand / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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den Markt bringt. Der Preis für uns iſt: eine gute Partie. Und hierauf, wenn der Pfarrer nach der Trauung das Amen ſpricht, ſtößt Mama einen Seufzer der Erleichterung und Zufriedenheit aus, denn ſie iſt einer ſchweren Bürde los und findet, daß ſie in Allem ihre Pflicht gegen ſich ſelbſt und ihre Tochter erfüllt hat, ohne ſich darum zu bekümmern, was deren Herz dabei fühlt.

Sirena ſprach in ironiſchem Ton.

Ein Zug von Schmerz flog über Jda's Ange⸗ ſicht, während ſie äußerte:

Deine Schilderung iſt gräßlich.

Aber wahr in jedem Wort; und zum Beweis dafür werde ich Elvin morgen mein Ja geben.

Aber da glaubt er, daß Du ihn liebeſt und doch iſt dein Herz kalt.

Ach! Soll ich nun wieder mit Mama's Worten herausrücken? Ihr Mädchen ohne Vermögen habt allzeit den Vortheil vor den reichen, daß ihr um eurer ſelbſt willen genommen werdet! Jetzt, mein Kind, bekomme ich einen Mann wegen meines hüb⸗ ſchen Ausſehens, und Elvin erhält mein Jawort, weil er Vermögen hat. Was iſt wohl daran kus⸗ zuſetzen? 3 Unmöglich kann er, der dich ſo innig liebt, auf ſolche Weiſe glücklich werden.

Und warum nicht? Er ſieht ja ſeinen theuerſten Wunſch erfüllt. Aber beeile dich, Ma, jetzt geht er vorüber..

Elvin?