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ſich ausdrücken würde, weder ein Bischen Lebensart,
noch einen Schatten von gutem Ton,“ ſagte die Aeltere, welche am Fenſter ſaß.
„Nun, was willſt Du, daß ich thun ſoll?“ Ich ſchweige und höre dir zu,“ antwortete Ida nach⸗ giebig. „Ja, Du hörſt ſchön!— Gott bewahre, damit befaſſeſt Du dich gar nicht. Da habe ich jetzt ge⸗ ſprochen und geklagt, ohne daß ich ein einziges Wort der Theilnahme zur Erwiederung erhielt.“
„Was ſoll ich ſagen?— Mit Mama's Gelb iſt's aus. Wir haben nichts mehr zu leben, außer ihre kleine Penſion.— Wir ſind noch den größeren Theil dieſer Möbel ſchuldig u. ſ. w.... Das Alles iſt ja eine alte Geſchichte. Was kann ich dabei thun, als von Herzen beklagen, als daß Mama nicht beſſer Haus gehalten hat und unmittelbar nach dem Un⸗ glück, wovon wir betroffen worden ſind, eingezogener lebte, als es der Fall geweſen. Wir werden uns wohl der Noth unterwerfen müſſen.— Du und ich, wir können ja Lektionen geben.“
„Welche Einfalt!“ rief die Schweſter, die Hände zuſammenſchlagend.„Und das nennſt Du einen Troſt.— Begreifſt Du nicht, daß etwas Abſcheu⸗ liches in dem Gedanken liegt, für ſein Brod arbeiten müſſen?— Man möchte närriſch werden bei der bloßen Vorſtellung davon.“
„Aber wie willſt Du es denn anſtellen, um. „Mich verheirathen.“


