256 die beſte Weiſe bewirthet. Man erlaubte ihm auch
bis morgen auf dem Hofe zu bleiben, was er bereit⸗ willig annahm. Mit Anbruch des Tages jedoch be⸗
gab er ſich auf den Weg, hinterließ aber ein beſchrie⸗ benes Stückchen Papier an den Gutsbeſitzer Skog. Auf demſelben ſtanden folgende Worte:
„Auf das Glück kann Niemand auf Erden ſich verlaſſen, es täuſcht alle und kann auch Sie ver⸗ laſſen. Wenn dies jemals geſchehen ſollte, dann er⸗ innern Sie ſich Ihres dankbaren Oskar Oernſtröm.“
Auguſt lachte, als er dieſe Worte las, und warf das Billet in ſeinen Papierkorb, ohne ſich deſſelben ferner zu erinnern.
Einige Tage nach dieſem Ereigniß reiſte Auguſt Skog mit Gattin und Kindern nach der Schweiz. Die Geſchäfte überließ er dem Verwalter, der ſie nach be⸗ ſtem Gewiſſen leiten ſollte.
Einige Jahre ſpäter und dieſe Geſchäfte waren ſo wohl geleitet worden, daß Skog Edfors verkaufen mußte.
Gleichzeitig eröffnete Oskar Oernſtröm ein Engros⸗ geſchäft in Stockholm, miethete eine kleine Wohnung und nahm ſeine Tante zu ſich. Die alte Frau hörte nunmehr auf, für Andere zu waſchen, ſie war glücklich und ſtolz, daß ſie ſich nur noch um ihren kleinen


