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lung für Alfred zur Beſtreitung der Reiſekoſten nach der Univerſität zu veranſtalten.
Bei meiner Rückkehr traten mir zwei Gerichtsdie⸗ ner entgegen, welche die wenigen armſeligen Sachen, die wir noch beſaßen, abpfändeten. Axel ließ dies mit einem düſtern Blick ruhig geſchehen, mein Sohn weinte Thränen der Verzweiflung. Er tauſchte gegen ſeine kleine goldene Uhr ein Bett ein, damit ich wenigſtens etwas hätte, worauf ich mein Haupt legen könnte, wie er ſich ausdrückte. Kein Wort der Klage oder des Vorwurfs kam über meine Lippen. Ich hielt feſt an den Ermahnungen des Parrers, mich unter den Willen Gottes zu demüthigen, weil ich nur dadurch ſeine Gnade erhoffen könnte, wie der würdige Geiſtliche ſagte.
Am Abend dieſes traurigen Tages nahm mein Mann Hut und Stock zur Hand, indem er ſagte:
„Unſer Nachbar, der Hauswirth, hat mir ver⸗ ſprochen, daß ich mit ihm bis nach O. fahren kann, und von dort werde ich verſuchen, mit dem Dampfboot nach Stockholm zu gelangen. Was weiter werden wird, weiß ich nicht, aber ich werde Dir ſchreiben, meine arme Elin. Leb' wohl und vergib mir, wenn Du es vermagſt, all das Böſe, was ich Dir zugefügt habe.“
Er ergriff meine beiden Hände und drückte ſie mit


