Teil eines Werkes 
2. Band (1875) Um das 17. und 21. Jahr / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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236 unter welchen er diejenigen aufſuchte, welche Ge⸗ ſchmack an demſelben Vergnügen fanden. Zuerſt er⸗ ſchöpfte er vollſtändig meine Spargelder. Darauf ver⸗ kaufte er unſer Haus, und ſchließlich fielen ſeine Cre⸗ ditoren über Alles her, was ich während zehn mühe⸗ voller Jahre verdient und erworben hatte. Alles Geld, was für meine Arbeiten einging, nahm Axel an ſich. Ich konnte daher bald keine Waare mehr kaufen, ſon⸗ dern mußte das Nöthige auf Credit entnehmen, und wenn der Zahlungstag herankam, hatte ich kein Geld. Da ich ſomit zuletzt keine neue Waare beſchaffen konnte, verlor ich meine Kundſchaft, mußte die Wohnung ver⸗ laſſen und eine billigere und abgelegenere beziehen. Endlich war ich gezwungen, alle Arbeit für eigene Rech⸗ nung aufzugeben und das Anerbieten des Inhabers eines neuen Modewaarenlagers, das ſich indeſſen am Orte etablirt hatte, bei ihm zu nähen, annehmen. Mein Mann hatte nun auch nichts mehr, worüber er hätte verfügen können. Alles, was ich durch meine Arbeit erworben hatte, war vergeudet. Noth und Armuth ſtanden wieder an unſerer Schwelle. Der ganze Tage⸗ lohn, den ich verdiente, reichte kaum zu Brod den Tag über hin, und als mein Sohn, der nun ſiebzehn Jahre alt war, nach der Univerſität Upſala abgehen ſollte, vermochte ich die nöthigen Mittel hierzu nicht zu be⸗