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tauſend Thaler Schadenerſatz zu zahlen, wenn er hei⸗ rathete. Das Alles geſtand mir der arme Axel ein. Er geſtand mir ſogar, daß er, als das Schickſal ihn wieder mit Julie zuſammenführte, dem Einfluß nicht habe widerſtehen können, den ſie auf ihn ausübte, und daß er ebenſo wenig das Gefühl geſchmeichelter Eitel⸗ keit, welches ihre Gunſt in ihm erweckt, habe unter⸗ drücken können und deshalb ſtets ihren Umgang ge⸗ ſucht habe.
Nach dieſer Beichte folgte eine kurze Zeit wehmü⸗ thigen Friedens. Axel begann wieder regelmäßig im Regierungsbureau zu arbeiten, blieb abends zu Hauſe und verdoppelte ſeine Zärtlichkeit gegen mich. Allein dies währte nur wenige Monate, dann verfiel er wie⸗ der in ſeine frühere thörichte Lebensweiſe. Anfänglich verſuchte ich mich dagegen zu ſtemmen; erſt bat und flehte ich, dann wurde ich heftig, und in einem ſolchen Augenblicke erinnerte ich ihn daran, daß er kein Recht habe, mein Vermögen zu Grunde zu richten und unſer Kind ſeines Antheils an demſelben zu berauben. Dieſe Worte verletzten ſeine Eitelkeit in dem Grade, daß er, der niemals heftig gegen mich geweſen war, im Zorn ausrief:
„Das Vermögen, welches Du eingebracht haſt,
gehört ſeit Deiner Verheirathung nicht mehr Dir, ſon⸗ 15*


