Teil eines Werkes 
2. Band (1875) Um das 17. und 21. Jahr / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
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Elfborg gekommen wäre, ſich aber nicht hinreichend wohl befände, um die Reiſe unternehmen zu können.

Gertrud reiſte ſofort.

Sie fand den Vater auf dem Sopha liegen, da er an Geſchwulſt des einen Fußes litt, ein Unfall, der, wie er ſelbſt meinte, ohne alle Bedeutung ſei, nichtsdeſtoweniger wurde auf Gertrud's Anordnung ſofort ein Bote zum nächſten Arzte geſchickt.

Der Lieutenant ſprach mit Gertrud über Auguſt; er hielt es für nothwendig, daß Gertrud die Geldan⸗ gelegenheiten ihres Schwagers, mit denen es ſehr traurig ausſehe, zu ordnen ſuche.

Gertrud erwiderte ihm, daß ſie bereits einmal ſeine Creditoren befriedigt und daß ſie ſich ſelbſt da⸗ mals ein heiliges Gelübde gegeben habe, ferner kein Geld für ein ſo undankbares Feld wie die Bezahlung der Schulden eines Verſchwenders wegzuwerfen. Ja noch mehr: Sie glaube, nicht das Recht zu haben, auf dieſe Weiſe den ihr anvertrauten Reichthum verwen⸗

den zu dürfen. Setze den Fall, beſter Papa, daß ich jetzt zum zweiten Male ſiebzig⸗ bis achtzigtauſend Thaler für den Mann meiner Schweſter opfere, glaubſt Du denn, Papa, daß ich ihm dadurch wirklich nütze? Der Lieutenant ſchwieg; Gertrud fuhr fort: