Erſtes Kapitel.
Eduard erſchien früh am Morgen des folgenden Tages und fand Iſabella am Arm ihres Mannes langſam auf der Terraſſe promeniren. Sie waren in ernſtem Geſpräch mit einander begriffen und man ſah es beiden an, daß der Gegenſtand ihrer Unterhaltung nicht zu den gleichgültigen Dingen zählte.
Eduard hatte an demſelben Tage ſehr viel zu thun und ſein Beſuch war daher nur kurz. Er fand Iſabella zwar noch ziemlich ſchwach; doch ſie war ruhiger und daher etwas beſſer als am vorigen Tage. Er theilte dies Gertrud mit, als er Gelegenheit fand, in der Eile mit ihr einige Worte zu wechſeln.
Am folgenden Tage kam ein Bote von Lugnet; der Lieutenant wünſchte ſeine jüngſte Tochter bei ſich zu ſehen. Er ließ melden, daß er gerne nach
Novellen.—


