Teil eines Werkes 
1. Band (1875) Gertrud's Zukunftstraum / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Emil J. Jonas
Entstehung
Einzelbild herunterladen

,

der zwiſchen Auguſt's Zimmer und Iſabella's Schlaf⸗ gemach gelegen war. Auguſt klopfte an Iſabella's Thür. Seine Stimme vernehmen und die Thür öff⸗ nen, war eins. Die Brüder traten ein.

Gott ſei Dank! lispelte Gertrud, die an einem Fenſter der in der Nähe gelegenen Bibliothek ſtand und von dort aus die Scene des Wiederſehens lebhaft mitfeierte.

Eduard blieb ziemlich lange bei dem Ehepaare, und als er von dort in die Bibliothek eintrat, ſah er recht bekümmert aus.

Nun, wie ſtehts? fragte Gertrud.

Jetzt iſt ſie beruhigt und ich hoffe, daß ſie es bleiben wird, ſagte Eduard.Auguſt hat verſprochen, bei ihr zu bleiben. Morgen werde ich wiederkommen, doch wünſche ich nichts mehr, als daß es mir endlich gelingen möge, meinen Bruder von der Gefahr zu überzeugen, in der Iſabella ſchwebt; dann wäre Alles gut. Allein er kann oder will nicht begreifen, wie ſchwach ſie in der That iſt. Nun leben Sie wohl,

Gertrud; ich muß eilen; ich habe gegenwärtig leider

ſehr viele Patienten.

Ende des erſten Bandes.