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innerhalb weniger Secunden hatte er das Spiel ge⸗ wonnen.
Aergerlich warf Ottilie das Queue von ſich und äußerte ſcherzend, daß Gertrud böſe Augen habe.
„Im Falle Du ſolche Anſicht von mir hegſt, er⸗ biete ich mich, Dir Satisfaction dadurch zu geben, daß ich dem Hauptmann vorſchlage, eine Parthie Schach mit mir zu ſpielen. Ich glaube, im Beſitz einer ziem⸗ lichen Fertigkeit in dieſem Spiel zu ſein; das einzige, was ich gelernt habe“, fügte Gertrud lächelnd hinzu
Darauf wandte ſie ſich an den Hauptmann:
„Haben Sie Luſt, eine Parthie an mich zu ver⸗ lieren?“ fragte Gertrud.
„Zu verlieren iſt ein Vergnügen; zu gewinnen eine Ehre“, erwiderte der Hauptmann mit Höflichkeit.
„Herr Hauptmann ſind viel zu galant“, erwiderte Gertrud,„und dies veranlaßt mich, Ihnen vorzuſchlagen, daß ich den Gewinn beſtimme, um den wir ſpielen.“
„Ich unterwerfe mich ganz und gar Ihrem Willen, mein Fräulein“, erklärte der Hauptmann.
„Ich danke Ihnen!“
Gertrud trat an einen kleinen Tiſch an einem der Fenſter, wo ſie das Schachſpiel aufgeſtellt fand, und ſagte:
„Wenn ich die erſte Parthie gewinne, ſo erfüllen


