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Dich mit einem Manne zu verheirathen, der tief in Schulden verſunken, unſittlich in ſeinem Wandel, ver⸗ ſchwenderiſch, ausſchweifend, ein Spieler, ein Ränke⸗ macher iſt? Nein, das darf nie geſchehen!“ „Und wer ſollte es verhindern, liebe Tante?“
„Deiß Vater!“
La das wird er nicht thun! Sollte er die Hand ſeiner Tochter dem Arzte verweigern, der ſo umſichtig, ſo gewiſſenhaft und aufopfernd ſeine Frau gepflegt hat? Uebrigens entſinne ich mich einer Zeit, wo Du, liebe Tante, mir meine Undankbarkeit gegen Eduard verwarfſt und ſagteſt, daß ein ganzes Menſchen⸗ leben nicht unſere Schuld an ihn abzutragen vermöchte. War das eine Redensart, oder war es eine Wahr⸗ i
Die geneträthhe fühlte ſich verlegen und ging ans 5 Fenſter, ohne Gertrud's Frage zu beantworten.
„Du beſtreiteſt alſo, was ich in Betreff Iſabellas Liebe zu Eduard behauptet habe?“
„Auf das Beſtimmteſte.“
„Und Du gedenkſt meine Warnung nicht zu 1 rückſichtigen?“ „Nein, da wie Du ſiehſt, Deine Warnung nicht gehörig mntict iſt, ſo gedenke ich ſie nicht zu herüc⸗


