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hören werde, worauf Eduard ſie bereits vorbereitet hatte; ſie hielt es daher für zweckmäßig, die Tante ihre Sache vollſtändig entwickeln und die Gründe angeben zu laſſen, welche ſie für ihre Anklage zu haben ver⸗ meinte.
Die Kammerräthin machte eine kleine Pauſe; allein da Gertrud ſie fortzufahren aufforderte, ergriff ſie mit großer Bereitwilligkeit wieder das Wort:
„Ich habe ſeit meiner Ankunft hier auf Elfborg mehrere betrübende Entdeckungen gemacht; über eine derſelben habe ich bereits kürzlich mit Dir geſprochen, da dieſelbe Dich berührte. Eine andere betrifft Deine Schweſter, und ſie iſt meiner Anſicht nach ſehr beun⸗ ruhigend, um ſomehr, als ſie einen ſo ausgezeichneten Mann bekommen hat, wie ſie ſich ihn nur wünſchen konnte. Es ſcheint indeſſen, als habe ſie ſich mit ihm, ohne ihn zu lieben, im Aerger darüber, daß Eduard ſie verſchmähte, verheirathet. Darin liegt freilich nichts Verbrecheriſches, da ſie ſich ja fortwährend bemüht, ihre Hingebung an den Mann ihrer Wahl zu befeſtigen; allein nunmehr beſteht, nach meinen Beobachtungen, das betrübende Verhältniß, daß in neuerer Zeit ihre alte Neigung wieder entflammt iſt, die ſie ſo zu be⸗ herrſchen ſcheint, daß ſie nur dann Zeichen der Zu⸗ friedenheit blicken läßt, wenn ſie ſich in der Nähe des
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