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mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß ihr Mann Johann hieße. Der bis über die Ohren verliebte Jv⸗ hann Arenberg beſchloß daher, nach ſeiner kleinen „Elfe“ Petterslund in Elfborg umzutaufen.
In dieſem entzückenden Heim führte die junge Frau dennoch nicht die Kinder ihrer erſten Ehe mit ſich, ſondern ließ dieſelben von ihrer Mutter fern von der„Elfe und ihrer Burg“, erziehen.
Nach Verlauf einiger Jahre wurde dort eine Toch⸗ ter geboren, welche den Namen Louiſe erhielt, und die nach der Prophezeihung des Vaters die zweite Elfe werden ſollte. Allein das Schickſal hat ſeine Launen.
Die Tochter der Elfe glich in keiner Weiſe der Mutter, ſie war drei Ellen hoch, als ſie erwachſen war, ſtark gebaut und hatte die Geſtalt eines Jüng⸗ lings. Das Geſicht, zwar kraftvoll, war eher häßlich als ſchön. Der Ausdruck zeigte Energie und viel Ver⸗ ſtand, aber wenig Gefühl. Wie ihr Character unter normalen Verhältniſſen ſich entwickelt haben würde, iſt ſchwer zu entſcheiden, denn in einem Alter von vier Jahren wurde ſie mutterlos und der Gegenſtand einer Abgötterei von Seiten des Väters. Auf ſeine Tochter Louiſe verſchwendete er von nun an ſeine ganze Liebe; ſie war ſtets an ſeiner Seite. Während ſie noch ein kleines Kind war, nahm er ſie auß's Pferd, wenn er


