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Grundleger des Beſitzthums, der Großvater der jetzigen Beſitzerin, ein ſchlauer und kluger Kaufmann, der ſelbſt viel Geld erworben, hatte während der Jahre, als Miß⸗ erndte viele Bauern nöthigte, von Haus und Hof zu gehen, die verſchiedenen Bauernbeſitzungen angekauft, welche ihm jetzt eigenthümlich gehörten. Der Sohn, welcher dieſe vielen kleinen Felder zu einem großen vereinigten Hofe geerbt hatte, baute das jetzige große und prächtige Herrenhaus auf, indem er das vom Vater aufgeführte Gebäude in einen Flügel verwandelte und auf der entgegengeſetzten Seite ein ähnliches Gebäude aufführen ließ, ſo daß, nachdem er noch durch Anlagen von landwirthſchaftlichen Gebäuden und größeren Ge⸗ wächshäuſern, ſo wie eines prächtigen Parkes den praktiſchen Bedürfniſſen Rechnung getragen hatte, das Ganze in einem äußerſt verſchönerten Maßſtabe er⸗ ſchien.
Der erſte Beſitzer hatte ſein Gut Petterslund ge⸗ nannt, aber als der zweite ſich vermählte, mußte das Gut den einfachen Namen mit einem anderen, pveti⸗ ſchen vertauſchen. Dieſer letztere, Johann Axenberg, hatte ſich in die kleine, feine, hübſche und romantiſche Wittwe ſeines Bruders, des Major Axenberg verliebt, und ſich ſpäter mit ihr verheirathet. Sie ſchwärmte für Sagen und Poeſie und es wurde ihr ſchwer, ſich


