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unglücklichen Folgen davon, Ebba im Hauſe zu be⸗ halten und erbot ſich nebenbei, als kinderlos und unverheirathet, ſie als Pflegekind mit nach England zu nehmen und als ſein eigenes Kind zu adoptiren und zu ſeiner Erbin zu machen.
Sowohl der Oberſt als die Obriſtin vereinigten ſich mit dem Grafen, um den Baron zu veranlaſſen, ſich nicht dieſem für Ebba höchſt vortheilhaften Vor⸗ ſchlag zu widerſetzen, und er mußte ſchließlich ein⸗ willigen. Im Herbſt begleitete Ebba, das Herz voll Liebe und Dankbarkeit gegen den Baron und Marie, aber mit Etwas gleich Unwillen gegen die Frei⸗ herrin und Mathilda, ihren neuen Pflegevater nach England.
Vier Jahre darauf ſchrieb der Graf und berich⸗ tete, daß Ebba mit einem Herrn Brandis, Capitän auf der engliſchen Flotte, verheirathet ſei. Ebba ſchrieb auch an ihre Verwandten, und man freute ſich über ihr Glück.
Zwei Jahre ſpäter ſtarb der Graf, und Ebba erbte ſein freilich nicht großes, aber doch recht hüb⸗ ſches Vermögen. Zur ſelben Zeit lief die Nachricht ein, daß Ebba Wittwe geworden und nach Schweden zurückzukehren beabſichtige.
Mathilda wuchs während dieſer Zeit ohne irgend eine Nebenbuhlerin auf; denn mit Marie war es, als wenn ſie gar nicht exiſtirte. War Mathilda ſchon als Kind hübſch und einnehmend geweſen, ſo wurde ſie als Mädchen reizend ſchön und beſaß durch ihre verderbliche Erziehung eine bis zum höchſten Grade ausgebildete Fähigkeit, durch die verführeriſchen Eigen ſchaften, welche ſie in ihr Thun und Weſen hinein legen und zur Geltung zu bringen wußte, für ſi einzunehmen. Die Schwäche des Vaters gegen ſie


