Im Jahre 1845 lag irgendwo auf dem Wege zwiſchen Piſa und Piombino ein einfaches Landhaus mit dazu gehörenden Ländereien. Es war eben von einem Fremden gekauft und eingerichtet worden. Kurz darauf wurde dort eine Hochzeit zwiſchen einem Ita⸗
— liener und einer jungen Schwedin gefeiert. Die Braut . hatte als Kammerjungfrau eine reiſende Familie nach Italien begleitet. Einige Wochen, nachdem dieſe Per⸗ ſonen ſich anſäßig gemacht hatten, hielt eines Abends vor dem Hauſe ein eleganter Wagen, aus welchem
ein Mann mit edlen Geſichtszügen, welche den milz⸗ ſüchtigen und gedankenvollen Nordländer verriethen, herausſprang. Er hob ein ſehr junges, ſchlankes Weib, das in tinenaen aber koſtbaren Reiſe⸗ anzug gekleidet war, aus dem Wagen. Nach dem⸗ ſelben ſtieg ein anderes, einige Jahre älteres Frauen⸗
. zimmer aus dem Wagen, welches zwar noch jung, aber ohne alle äußere Schönheit war. Dieſe drei Perſonen wurden von der auf der Schwelle ſtehenden jungen Frau ſehr ehrfurchtsvoll empfangen ir drei Zimmer eingeführt, welche mit größerer S als die übrigen meublirt waren. Einige Monate darauf verließ die hübſche Fra


