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Theil von Ebba. Sie vertraut mir jeden Gebanken an, ich erfahre jeden Eindruck den ſie hat, und ich werde von ihrem Vertrauen denjenigen Gebrauch machen welchen Du nach meiner Anſicht ſelbſt ma⸗ chen würdeſt. Ach, ich will die Mutter Deiner Kinder ſein ſo lange Du fort biſt, wie Du es für mich warſt, meine edle Pflegemutter.“
„Dank, liebe Helena!“
Am folgenden Morgen reiste das gräfliche Paar ab, und es lag unausſprechlich viel in dem Blicke womit Emy zu Helena flüſterte:„Gott behüte euch!“
Im nächſten Augenblick enteilten die Pferde mit
der von Allen ſo inniggeliebten Emy. Helena blieb auf der Treppe ſtehen und ſchaute dem fortrollenden Wagen nach, während Ebba, in Thränen aufgelöst, ſich im Salon in einen Lehnſtuhl geworfen hatte und Arthur mit großer Anſtrengung gegen die her⸗ vorbrechenden Thränen kämpfte. Helenas Auge blieb ganz trocken, ihre Bruſt hob kein Seufzer. Als der Wagen aus ihren Blicken verſchwunden war, wieder⸗ holte ſie flüſternd:
„Ja, Gott behüte euch!“
Darauf wandte ſie ſich um in den Salon zu gehen und Ebba zu tröſten, aber in demſelben Augenblick befand ſie ſich Uno gegenüber, der hinter ihr geſtanden hatte. Als ſie ſeinen ſchwarzen Augen begegnete, ging etwas wie ein Schauder durch ihr Herz, und ſie hätte in weite Ferne entfliehen mögen, ging aber ſtatt deſſen, ohne ein Wort zu ſagen, an ihm vor⸗ über. Eine unerklärliche Beklommenheit beſchlich ſie ſo oft ſie ihn erblickte, und er erſchien ihr als ein
Menſch der mit den tiefſten Gefühlen des Herzenß


