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Eines eitlen Mannes Frau : Erzählung / von M. S. Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. G. Fink
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4„Nein, das kann ich nicht,“ flüſterte Helena mit Milde;„es geſchehe wie Du wiliſt.“ Eert war toll vor Freude und ſah ganz glück⸗

ig aus. Helena war gut und freundlich; aber 8 ergebens ſuchte man in dieſer ſtillen Zärtlichteit

Spur von der Wärme einer Liebenden. Sie ſo paſſiv aus, daß ſie einem Gegenſtand glich der ſich freiwillig vom Strome fortführen läßt. Sie lächelte gegen Evert mit der ruhigen Befriedigung die man aus dem Bewußtſein ſchöpft Andere glück⸗ lich zu machen; aber in dieſem Lächeln lag nichts von der berauſchenden Seligkeit der Lieber

Nachdem Evert mit Handküſſen und Betheuerun⸗ gen ſeiner Dankbarkeit freien Lauf gelaſſen hatte, ſagte er mit einem innigen Blick: „Wie Du weißt, geliebte Helena, muß ich in der nächſten Woche nach Stockholm reiſen um meinen Dienſt zu beſorgen, folglich mehrere Wochen lang von Dir getrennt leben. Willſt Du mir geloben daß Du Dich durch Nichts beſtimmen läſſeſt Dein jezt gegebenes Verſprechen zurückzunehmen? Gib mir eine feierliche, heilige Verſicherung daß Du Dein Wort halten willſt. ſch würde vor Verzweiflung ſterben wenn Du es nicht thäteſt.“

„Evert, bedarf es eines Eides, wenn Du mein Wort haſt?“ „Ja, für meine Ruhe während der langen, ſchmerz⸗ lichen Trennung. O Helena, wenn man ſo liebt wie ich, ſo iſt man eiferſüchtig, furchtſam und un⸗ ruhig. Du willſt doch gewiß nicht daß ich unauſ⸗ hörlich von dieſen Martern zerfleiſcht werden ſoll?“

„Rein gewiß nicht, Evert, und deßhalb verſpreche Schwartz, Eines eiteln Mannes Frau⸗ 4