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lächelnd.„Helena hat das Glück oder Unglück, wie Sie nun wollen, Improviſatorin zu ſein. Dieß kommt von einem Ueberreiz in ihrer Phantaſie, dem ich entgegen zu arbeiten verſucht habe, aber ohne ihn bemeiſtern zu können.“ „Das iſt eine ſeltene Erſcheinung, die man ſonſt nur bei den feurigen Südländern zu finden pflegt. Aber erlauben Sie mir eine Einwendung zu machen: Improviſator iſt wer ganz unvorbereitet einen Ge⸗ genſtand bekommt und ſogleich ein Gedicht darüber verfaßt.“
„Nun, etwas Aehnliches hat, wie mir ſcheint, auch Helena ſo eben gethan.“
„Auf gewiſſe Art, ja; aber ſie hatte gleichwohl beinahe eine halbe Stunde vor ſich, um dieſe vier, fünf Verſe auszudenken.“
„Hätte ich es mir nicht zur Regel gemacht die⸗ ſer natürlichen Anlage Helenas ſo wenig als mög⸗ lich Nahrung und Uebung zu geben, ſo würde ich Sie erſuchen, Herr Vetter, ihr einen Gegenſtand zu nennen, und Sie würden mit Ueberraſchung ſie darüber improviſiren hören.“
„Ach, machen Sie eine Ausnahme und erlauben
Sie mir ein Wunder zu ſehen, von welchem ich p ſprechen gehört, an das ich aber nie geglaubt abe.“ „Heute Abend nicht. Ich könnte ſie, umgeben von all dieſen ſtaunenden Augen, nicht dazu be⸗ ſtimmen.“ Aber ſie improviſirte erſt vor einer Weile.“
mehr Perſonen da waren außer ihr und mir.
„Ach lieber Vetter, da hatte ſie vergeſſen daß


