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Die Verlobten.
Die Frühlingsſonne ſchien herrlich auf das ſthtt⸗ liche Holmvik hernieder, das dem Grafen Arthur Rubens gehörte. Auf dem Balcon des Hauſes ſtanden zwei Mädchen, eines von neunzehn, das an⸗ dere von ſechzehn Jahren, und ſahen auf die Allee hinaus. Man konnte deutlich bemerken daß ſie Je⸗ mand erwarteten.
„Du mußt ſelbſt geſtehen, Helena, daß es ſon⸗ derbar iſt daß ſie ſo lange in der Kirche verweilen,“ ſagte Fräulein Ebba Rubens, die Tochter des Grafen.
„Ja, es iſt drei Uhr vorüber,“ antwortete He⸗ lena Kahn, die Tochter einer Freundin der Gräfin Rubens, der Capitänin Kahn, die bei ihrem Tod die Tochter und ihr Vermögen in die Obhut der
Gräfin und des Grafen geſtellt hatte. Graf Rubens
war nämlich der Vormund des jungen Mädchens „Glaubſt Du daß ihnen etwas paſſirt ſei? Viel⸗ leicht ſind die Pferde durchgegangen!“ rief Ebba mit kindlicher Unruhe. 6 „O nein, Tante und Onkel ſind gewiß näc


