Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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reden konnte, war, ebenſo wie zur Zeit meines Oheims, in dem mir von dieſem zugefallenen Hauſe ſeine Wohnung zu behalten.

Jane Smith war, um mich ſo auszudrücken, ein Erbſtück von meinem Oheim. Ihre Mutter war zu der Zeit, da er noch ſeine Plantagen beſaß, eine Art Hausverwalterin bei ihm geweſen, und Jane hatte durch die Fürſorge meines Oheims eine ſehr tüchtige Erziehung erhalten. Gleichwohl hatte er zu ihren Gunſten keine teſtamentariſche Verfügung ge⸗ troffen, ſondern ſie meiner Berückſichtigung anver⸗ traut. Ich ließ ihr die Wahl, entweder auf eigene Fauſt das Kapital, welches ich ihr ausſetzte, zu genießen, oder als völlig unabhängige Perſon auch fernerhin bei mir zu bleiben. Sie zog das Letz⸗ tere vor.

Fünf Jahre verfloſſen, während welcher Jacobo's geiſtige Anleitung darauf hinarbeitete, meine Seele in ihrer intellektuellen und geiſtigen Entwicklung immer weiter zu fördern.

Gegen das Ende des vierten Jahres erhielt ich einen Brief von dem Grafen Runa, worin er mich unterrichtete, daß er in Folge ſeiner derangirten Ver⸗ mögensverhältniſſe die Abſicht habe, nach Amerika überzuſiedeln und Elina meiner Obhut anzuvertrauen, weil er ſeiner Meinung nach dieſen neuen Schlag, der ihn mit dem Ruin ſeines Vermögens betroffen, nicht lang überleben könnte, und zudem noch in Erfah⸗ rung gebracht hätte, daß Elina's Mutter und Bru⸗ der in gleicher ökonomiſcher Bedrängniß ſich befänden.

Ich reiste in Jacobo's Begleitung nach Frank⸗ reich ab, um den Affairen des Grafen zu