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hung gehn Arel. Sie klagte mich und meine ganze Familie als die Urheber ihrer Leiden an. Ich reiste ſofort nach Schweden, um ihr zu ſagen, daß ſie die Tochter meiner Schweſter ſei, und um dadurch wo möglich dem Böſen, das ſie im Sinne hatte, vorzu⸗ beugen. Mit demſelben Dampfſchiff, auf welchem ich in Schweden ankam, traf auch Liljekrona dort ein. Ich ſuchte ſofort Axel auf; aber ein unglücklicher Zu⸗ fall wollte, daß ich ihn nicht antraf. Ich ſchrieb ihm einige Worte mit der Bitte, daß er mich ſofort be⸗ ſuchen möchte; aber Cordula unterſchlug das Billet. Am folgenden Abend um eilf Uhr ward mir folgen⸗ der Brief übergeben:
„Wenn General Behrend erfahren will, wie Cordula Heyſe ſich rächt, dann möge er morgen die Villa der Frau Liljekrona am Thiergarten be⸗ ſuchen.“
Ohne einen Augenblick zu verlieren, nahm ich' ſchleunigſt einen Wagen und fuhr, von einem Be⸗ dienten begleitet, zu Axel. Gotthard ſagte mir, daß, er bereits vor einer Stunde nach dem Thiergarten geritten ſei. Ich befahl ihm mit uns zu fahren, und 3 uns den Weg nach Frau Liljekrona's Sommerwoh⸗ nung zu zeigen. Als wir in der Allee ankamen, ſahen wir Licht im Pavillon, und dorthin lenkte ich meine Schritte; traf aber ganz in der Nähe ein Weib, welches vor mir fliehen wollte. Gotthard packte ſie indeſſen und ſagte:
„Das iſt, bei Gott, die ſchwediſche Mamſell.“
„Licht her, befahl ich meinem Bedienten, welcher eine Wagenlaterne trug.


