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I†ch kehrte alſo, über die Reſultatloſigkeit meiner Reiſe niedergeſchlagen, nach München zurück.“
Der General ſchwieg, und auch Thora ſchwieg, denn ſie war heftig aufgeregt.
Heinrich bemerkte endlich:
„Aber auch in Beziehung auf Cordula dürfte. der Herr General einige Aufklärungen geben können.“
„Gewiß, aber leider nur um die Erfahrung zu beſtätigen, daß eine verbrecheriſche Mutter meiſtentheils entartete Kinder gebärt⸗
Dieſe entſetzliche Erbſchaft von den Gebrechen der Eltern legte ſchon vor der Geburt bei dem Kinde den Grund zum Charakter und Schickſal des her⸗ anwachſenden Menſchen.
Von einer ſo grauſamen, egoiſtiſchen, eigennützi⸗ gen und herzloſen Mutter, wie meine Schweſter war, konnten nur Kinder mit Axel's und Cordula's Natur geboren werden. Und Sie, gnädige Frau, ſo gut wie Laura, mußten mit allen Schwächen Ihrer Mutter als Erbſchaft, wie ſie, ſich nothwendig ein Leben voll Leiden ſchaffen.“
„Ach, Herr General, Sie vergaßen die entſet⸗ liche Rolle, welche der Zufall, oder das Schickſal in unſerem Leben ſpielt.“
„Was man Zufall nennt, gnädige Frau, iſt nur die Berührung unſeres Lebens mit den äußeren Ereigniſſen, welche zufällig mehr oder weniger glück⸗ lich auf uns einwirken; aber unſere Fähigkeit, uns von dieſen das Gute anzueignen, hängt im Allge⸗ meinen weſentlich von unſerem Charakter, das heißt, von unſeren angeborenen Naturanlagen und


