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Die Leidenschaften : eine Erzählung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventkow
Entstehung
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liebt h

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vor Zorn, die Lippen waren feſt zuſammengepreßt. Seine Bruſt bewegte ſich unruhig. Endlich knitterte er den Brief zuſammen und begann in einer aufge⸗ regten Gemüthsſtimmung auf⸗ und abzugehen, während er in Gedanken folgenden Monolog hielt:

„Alſo binnen einem Monat zurückgerufen!.... Außerdem eine beſondere Drohung von.. Ach, ich werde raſend bei dem Gedanken daran.. ſoll ich Thora verlaſſen?. Niemals! Sie nuß mir ge⸗ hören... es gibt beim Himmel und be der Hölle keinen andern Ausweg, als ſie zu entführen... Dumme Skrupeln haben mich bisher abgehalten... ferner, wer kann es wagen, zu behaupten, daß meine Liebe ihr nicht Glück bringt?!. Dieſe wird das Leben zu einer einzigen Kette von Glückſeligkeit machen.— Egoismus Enrd der pedantiſche Mo⸗ raliſt ſagen. Nun gut, gibt es denn irgend einen unſerer Wünſche oder eine unſerer Begierden, welche nicht egoiſtiſch iſt?— Die Natur ſchuf uns ſo.— Genug, ich thue nichts Schlimmeres, als was jeder Andere in meiner Lage thun würde— ſie aufopfern? bah!— man opfert nicht auf, wenn man

hora wird mich alſo begleiten— in einem Monat reiſen wir..

Hier wurde Axel vom Bedienten geſtört, welcher den General anmeldete.— Arel verzog die Augen⸗ braunen; aber bevor er Zeit bekam zu antworten, ſtand der General vor ihm.

„Wann reiſeſt Du?“ fragte er.

„In einem Monat.“