Teil eines Werkes 
2. Band (1865)
Entstehung
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Vaterlande einige Aufklärungen erhalten, wodurch die Löſung ihrer Ehe herbeigeführt werden dürfte.

Sobald Bernard den Brief ſeiner Frau empfing, telegraphirte er an mich, ich ſollte herauszubringen ſuchen, unter welchem Namen ſie in Stockholm an gekommen wäre. Er ſelbſt machte ſich unvorzüglich auf den Weg dahin.

Ich brachte wirklich in Erfahrung, daß Alice unter den Namen Owenſon hier angelangt war und in der Königinſtraße wohnte.

Ich hütete mich indeſſen wohl, ſie ahnen zu laſſen, daß ich Kenntniß davon hätte, weil ich für den Fall eines Skandals nicht in denſelben hinein⸗ gezogen werden wollte. Der erſte Beſuch, den Ahr⸗ nell machte, war bei mir, der andere bei ſeiner Frau. Bei dieſem Zuſammentreffen blieb ſie unbeweglich. Sie wollte einen Proceß gegen ihn anhängig machen. Alles, was er gewann, war, daß ſie ſich bis Nach⸗ mittag zu bedenken verſprach; aber ſie bereitete ihn darauf vor, daß ſie feſt bei ihrem Vorſatz beharren würde. Eben da er zum zweiten Mal zu ihr gehen wollte, trat der Künſtler Guſtavsſon auf und rieth ihm dringend, auf der Stelle Schweden zu verlaſſen, wofern er nicht am folgenden Tage wegen des Hengel'ſchen Diebſtahls belangt ſein wollte. Als er zu Alice kam, war ſie ausgegangen; er fand aber ein Billet vor, wornach er ihre Rückkehr erwarten ſollte. Es ſchlug fünf, ſechs Uhr, ohne daß Alice heimkam. Ahrnell war es nicht wohl zu Muth, da er zu gleicher Zeit Strafe für das Vergangene wie für das Gegenwärtige befürchtete. Endlich um halb ſieben Uhr erſchien Alice; ſie ließ ſich nicht erweichen;