Teil eines Werkes 
2. Band (1865)
Entstehung
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„Andersſon, dem nun jedes Mittel, ſich gehörig zu bereichern, benommen war, raffte von Koſtbar⸗ keiten zuſammen, was ſich vorfand, und ſtürzte damit nach der Rentmeiſterstreppe; aber Boot und Schiff waren auf und davon. Er begab ſich nun nach der Blockhausſpitze, in der Hoffnung, die Brigg anrufen zu können; aber vergeblich. Jetzt vergrub er die Gold⸗ und Silberſachen, welche er ſich angeeignet hatte, damit er nicht des Mordes verdächtigt werden könnte.“

Was weiter folgte, wiſſen wir. Andersſon war, nachdem man ihn freigelaſſen hatte, ein paar Jahre zur See geweſen. Als er zurückkehrte, traf er wie⸗ der mit Suſanna zuſammen, und eines ſchönen Tages wurde das Paar wegen eines Diebſtahls, den ſie ge⸗ meinſchaflich begangen hatten, von der Polizei gepackt. Wer einmal den Fuß auf die Bahn des Verbrechens geſetzt hat, geht gewöhnlich darauf weiter. So geſchah es auch mit Andersſon. Er war auf der Feſtung ge⸗ ſeſſen, und ſollte jetzt das Schaffot beſteigen.

Nachdem Gerda dieß geleſen hatte, faltete ſie die

Hände und ſandte ein Dankgebet zu Gott empor, daß der Vater ohne eine Blutſchuld auf ſeinem Ge⸗ wiſſen aus dem Leben gegangen war. Es dünkte ihr, als ob ſie jetzt ohne Unruhe es wagen dürfte, das Glück, welches die Liebe verhieß, und die Ge⸗ nugthuung, welche ein der Arbeit gewidmetes Leben gewährt, zu genießen.