Teil eines Werkes 
2. Band (1865)
Entstehung
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rief. Ich erachtete es jetzt an der Zeit, vorzutreten, bevor das Boot am Strand angekommen wäre.

„Der Seemann ſtand auf der Brücke und ſchien in höchſter Ungeduld auf daſſelbe zu warten. Ich näherte mich vorſichtig dem Berauſchten, welcher ſchlafend eine Strecke davon auf dem Boden lag. Ein einziger Blick auf ſein Geſicht genügte, um mich zu überzeugen, daß ich mich nicht betrogen hatte. Ich faßte ihn am Kragen, rüttelte ihn tüchtig und rief ihm ins Ohr:

„Storm, wache auf! Du biſt in Feindes Gewalt; jetzt wird er Dich im Ernſt erwürgen, wenn Du nicht machſt, daß Du davon kommſt.“

„Sjöquiſt ſchlug ſogleich die Augen auf. Der Schrecken ſchien ihn nüchtern zu machen; denn er er⸗ hob ſich ſchnell. Der Seemann wandte ſich plötzlich um.

„Es war ein heißer Augenblick, der jetzt folgte. Das Boot ſtieß von dem Schiffe ab, und Alles kam darauf an, daß Sjöquiſt fort war, ehe es anlegte. Es war ja möglich, daß die Leute im Solde des Fabrikbeſiters ſtanden. Ich führte nun das große Wort und drohte um Hülfe zu rufen und den reichen verkleideten Mann anzugeben, und der Schluß war, daß wir, Szjöquiſt und ich, freien Abzug erhielten. Strömberg konnte und durfte keinen Widerſtand leiſten.

„Ich brachte Sjöquiſt an einen ſichern Ort und begab mich dieſen Morgen zu dem Fabrikbeſitzer, um den Kerl zur Vernunft zu bringen. Er war nicht zu Hauſe, als ich bei dem Portier nach ihm fragte; ich wartete alſo. Endlich langte er an. Als er mich gewahrte, ſagte er:

„Daniel Ahrnell iſt heute Nocht in ſeiner Tochter