Teil eines Werkes 
2. Band (1864)
Entstehung
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Sie und daß der Name Alles ſei, was es haben

will?

.Sagen Sie mir, welche Macht iſt es denn, die Sie an dieſe Frau feſſelt?

Liebe iſt es nicht; denn wenn Sie lieben kön⸗

nen, was ich höchlich bezweifle, ſo muß Ihre Liebe

doch Etwas von dem beſitzen, was zu dieſem Ge⸗

fühle gehört. Sie würden dann von den Rechten

Gebrauch machen, welche Sie ihr gegenüber beſitzen. Das thun Sie nicht.

Sie wiſſen, daß ſie einen Andern liebt, oder rich⸗

tiger, Andere geliebt hat, und das laſſen Sie hingehen.

Sie hat gewünſcht, von Ihnen geſchieden zu wer⸗ den, und Sie haben ſich geweigert, darauf einzugehen.

Warum, kann nur Derjenige ſagen, welcher die Menſchenſeele ergründet.

Ich meinerſeits bin nicht fähig dieſes Räthſel zu löſen, und ich bin es müde geworden, einen Cha⸗ rakter wie den Ihrigen zu ſtudiren.

Einmal widmeten Sie mir Ihre Huldigung.

War es eine Laune des Augenblicks, welche da⸗ über Sie kam; war es Liebe, verletzte Eitelkeit, obe

Ich frage, aber ich verlange keine Antwort.

Ich will den letzten Gedanken nicht zu Ende denken; ich würde dann genöthigt, Sie zu verab⸗ ſcheuen, Sie, den ich als den erhabenſten und aus⸗ gezeichnetſten Mann, den ich kennen gelernt, bisher bewundert habe.

Hätte ich ein Herz zu verſchenken gehabt, ſo

hätte es Ihnen gehört. Jetzt danke ich Gott, wel⸗ cher mir den Schmerz erſpart hat, Sie zu lieben,