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ſie dazu zu bewegen, von dort abzureiſen. Als er in Wien erſchien, ſei ſie verſchwunden; das ſei eine bekannte Sache.
Während die älteren Damen und Herren in die⸗ ſer Weiſe von dem gegenſeitigen Verhältniß der bei⸗ den Gatten flüſterten, rollte Edwins Wagen in gro⸗ ßer Eile zurück nach dem Hotel.
— Iſt die Lady angekommen?— fragte er den Portier; erhielt aber zur Antwort, daß ſie nicht an⸗ gelangt ſei. 4.
Am folgenden Morgen übergab ihm der Kam⸗ merdiener einen Brief. Derſelbe lautete folgender⸗ maßen:
„Lord Caſterton! Sie haben Ihr Wort nicht gehalten, mich geſtern Abend zu beſuchen: ſtatt deſſen ſind Sie auf dem Balle des ſchwediſchen Miniſters geweſen.
„Ich ſollte Ihnen zürnen; und ich würde es auch, wenn ich nicht Freundſchaft für Sie hegte. Dieſe Freundſchaft iſt es, welche mich bewegt, Sie über die Urſache aufzuklären, warum Ihre Frau gleich nach der Galopade verſchwand.
„Sie war nach dem Balle gekommen, um Jeman⸗ den zu ſehen.— Dieſer Jemand waren Sie nicht. — Nachdem ſie einige Worte mit ihm gewechſelt, begab ſie ſich aus dem Tanzſaal, und als ſie von ihm erfuhr, daß Sie dort ſeien, entfernte ſie ſich ſchleunigſt.
„Wie lange gedenken Sie vor dieſem Weibe, wel⸗ ches vor der ganzen Welt Spott mit Ihnen treibt, den Rarren zu machen? Merken Sie denn nicht, daß es durch ſein Betragen öffentlich erklärt, es verabſcheue
Schwartz, Gold und Name. I. 2


