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Große Gedanken, ſtarke Paſſionen und eine feſte Entſchloſſenheit entſprachen dieſem Kopf und dieſem herkuliſchen Körper.
Welche auch die Gedanken waren, die ihn in An⸗ ſpruch nahmen, von angenehmer Beſchaffenheit müſſen ſie gewiß nicht geweſen ſein; denn von Zeit zu Zeit
fuhr er mit der Hand über die Stirne und blies den Rauch mit einer gewiſſen heftigen Ungeduld von ſich.
— Guten Tag, Caſterton!— ſprach Sir Sidney und trat ein.— Es iſt heute heiß im Parlamente zugegangen und Du ſiehſt nach dem Kampfe noch finſter aus. Die Frage iſt ja indeſſen abgemacht;
Du und Deine Partet haben geſiegt.
— Es war die Stimme der Nation, welche ſiegte,— antwortete Caſterton;— aber dieſes beſchäftigte nicht meine Gedanken, ſondern etwas ganz
Anderes.
— Und das war?— fragte Sidney.
— Die Erfolgloſigkeit aller meiner Verſuche, Lady Caſterton wieder zu ſehen.— Ich habe jetzt ein Jahr lang auf einen Schatten Jagd gemacht; ſo kommt es mir wenigſtens vor.— Lady Caſterton iſt in Paris; man ſpricht davon, daß ſie glänzende Feſte gibt; ſie brillirt in der großen Welt, ſie iſt in der Mode, man betet ſie an.— Kaum erfahre ich das, als ich mich auch dahin begebe; ich gehe in ihr Hotel und erhalte zur Antwort:„Die Lady iſt a gereist“; wohin, weiß man nicht.— Ich kehre nach England zurück, vertiefe mich in die Politik, ich komme vom Unterhauſe herein, man überreicht mir einige ausländiſche Zeitungen; was leſe ich: nun,


