dieſelbe Sie ja auch veranlaßt hat, mich von dieſem und jenem in Kenntniß zu ſetzen.
Edwin lächelte ironiſch.
— Sie haben Recht, Mylord,— fiel Armida ein,— meine unbegrenzte Ergebenheit macht, daß ich gelitten habe, ſie ſo unglücklich zu ſehen, wie ſie iſt, und dabei denken zu müſſen, daß dem Allem ab⸗ geholfen werden könnte, wenn Sie ihr die Freiheit wiedergäben.
— Ja ſo, Sie glauben, daß ſie dann glücklich werden wird?— ſagte Edwin mit zerſtreuter Miene.
— Wenn ich nicht deſſen gewiß wäre, ſo würde ich wohl nicht ſo gehandelt haben, wie ich es ge⸗ than, um Sie zu veranlaſſen einzuſehen, daß Sie ihrem Glücke im Wege ſtehen. Wahrlich, Mylord, man muß ein Mann ſein ohne Herz, um ſich das zu erlauben, was Sie thun! Selbſt ſind Sie in Martha verliebt. Sie haben ihre Liebe von dem Manne weggelockt, mit welchem ſie verlobt war, und als ſie mit ihm bricht und er Elvira frei findet, weigern Sie, ſich von der Frau zu ſcheiden, welche Sie verlaſſen haben. Sie haben ja tauſendmal Martha verſichert, daß es Ihr Glück ſein würde, ſie Ihre Gattin nennen zu dürfen. Sagen Sie mir, meinen Sie wirklich, daß dieß von Ehrgefühl zeugt?
Edwin trommelte einen Marſch an der Fenſter⸗ ſcheibe, und als Armida zu Ende war, ſagte er: — Lady Caſterton hat ihre Sache keinen unrech⸗ ten Händen anvertraut, als ſie Sie zu Ihrer Für⸗ ſprecherin wählte; aber Sie thun Unrecht, daß Sie ſo viele Beredtſamkeit an einem ſo undankbaren
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