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— Sie werden gleich genöthigt ſein, ſie anzuer⸗ kennen,— verſicherte Edwin.— Sie tragen meinen
Namen.— Nun gut; ich beſitze alſo das Recht, von Ihnen darüber Rechenſchaft zu verlangen, wie Sie denſelben repräſentiren, und auch die Beweggründe kennen zu lernen, welche Sie bewogen, auf das An⸗ erbieten meiner Hand einzugehen.
— Das Motiv, welches mich zur Lady Caſter⸗ ton macht, kennen Sie ja; wer wird denn darnach fragen?
Elviras Lippen waren, als ſie dieß äußerte, farblos.
— Einen Augenblick, ich bitte!— unterbrach ſie Edwin und verbarg die Stirne in der Hand.— Nehmen Sie an, daß ich es für Hochmuth, Ehrgeiz oder Begierde nach einer höheren Stellung in der
Geſellſchaft gehalten, daß ich aber jetzt entdeckt habe, dieß ſei ein Irrthum geweſen, und daß Sie ſich von
einem ganz andern Gefühl haben leiten laſſen.
— Ich!— rief Elvira und ſtand auf.— Wel⸗ ches ſollte denn das ſein?
— Die Liebe,— ſagte Edwin.
Elvira warf ſich ins Sopha zurück und verbarg ihr Geſicht in den Händen.
— Ihre Lippen brauchen nicht das zu bekräftigen, was ich bereits weiß,— fuhr Edwin fort;— denn Ihre Bewegung hat es bereits gethan.— Sie ha⸗ ben damit anerkannt, daß Sie aus Verdruß darüber, daß Sie in Ihrer erſten Liebe getäuſcht wurden, meine Frau geworden.— Sie wollten nicht, daß er wiſſen ſollte, wie tief es Sie ſchmerzte, daß er
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