Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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K

Das ſchlechte Wetter hielt die Bewohner der gro⸗ ßen Stadt innerhalb ihrer vier Wände, und nur hie und da ſah man einen unglücklichen, armen Wan⸗ derer, welcher durch die Straßen ſtrich. Dieſe We⸗ nigen, welche Regen und Wind trotzten, gehörten zu den Auserwählten der Armuth.

Beim letzten Glockenſchlag kam ein Mann aus dem Waiſenhauskeller heraus.

Er war mit einem Ueberzieher angethan, deſſen Kragen aufgeſchlagen, und hatte eine Mütze auf dem Kopf, welche tief über die Stirne hinabgedrückt war. Seine Geſtalt war klein, ſchmächtig und krumm. Er trat wie es ſchien, ohne ſich durch Regen und Wind abſchrecken zu laſſen, mit raſchen Schritten heraus und bog eiligſt in das Schmiedehofsgäßchen ein.

Dort herrſchte die vollkommenſte Dunkelheit. Die Beleuchtung hier war eben ſo düſter, wie der Ort, von welchem dieſes Gäßchen ſeinen Namen erhalten.

Der Mann im Ueberzieher ſchien ſich indeſſen ſo⸗ wohl in der Dunkelheit heimiſch zu fühlen, als auch mit dem Wege vertraut zu ſein; er ging gerade aus, bis er ein Thor, welches nach dem Schmiedehof hinaufführte, erreicht hatte.

Er blieb ſtehen und warf einen ſpähenden Blick um ſich herum.

Alles war öde, und es kam Einem vor, als wenn der Regen hier dichter und ſchwerer fiel, und der Sturm wilder heulte, als anderswo.

Der Wanderer drückte die Mütze tiefer in die Stirne, that einen Seufzer und lehnte ſich gegen das Thor, in der offenbaren Abſicht Sune

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Jemanden zu