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mer erblickte man eine Anzahl ſtattlich gekleideter Männer mit betreßten Röcken; das Benehmen der⸗ ſelben war ſehr ſchweigſam, und ſie unterhielten ſich größtentheils nur in flüſterndem Tone mit einander. Einer von den Anweſenden, deſſen Kleidung höchſt fein und elegant wer, ſchien von hohem Stande zu ſein; er zeigte ein höchſt feines Benehmen, und ſeine linke Bruſt war mit einem Orden geziert, von deſſen Glanze den anweſenden Bauern die Augen geblendet wurden.
„Es iſt ohnſtreitig ein Fürſt oder ſonſt ein großer Herr,“ ſagte einer zu ſeinem Nachbar in flüſterndem Tone.
„Ich glaub's ſelbſt, Gevatter,“ verſetzte der Andere,„ſeine Begleitung iſt nicht weniger vornehm.“
„Es iſt vielleicht ein Miniſter,“ ſagte ein Dritter, „welcher im Lande umher reiſet, um Erkundigungen über das und jenes einzuziehen. Schade, daß er ſo wenig ſpricht, wir könnten ihm ſonſt einige kleine Geſchichtchen von dem Benehmen der Edelleute gegen uns erzählen. Es könnte doch ſein, daß es für uns von Nutzen wäre.“ 1
„Sei kein Thor,“ erwiderte der Erſtere. „Glaubſt du die Großen bekümmern ſich um unſere Lage Ho, ho! ich wette, der Herr Miniſter, oder


