ringſten.
Die Beamten entfernten ſich hieranf, und wäh rend ſie fortgingen, unterließen ſie es nicht, die Um⸗ gebung der verdächtigen Wohnung mit ſcharfen Blicken zu beobachten.
„Er iſt glücklich entkommen,“ ſagte die verbre⸗ cheriſche Mutter mit höhniſchem Lächeln,„und ſie mußten mit langen Naſen wieder abziehen. Sie hät⸗ ten mir gern einen Prozeß an den Hals werfen mö⸗ gen, wenn es möglich geweſen wäre. Nun, ich will von nun an gewiß auf der Hut ſein.“
Unterdeſſen hatte Lorenz die Nähe des alten Forſthauſes erreicht, das wir als die Wohnung des Waldhüters Thom kennen gelernt haben und etwa eine Viertelſtunde von dem berüchtigten Fallgrunde entfernt lag. Das düſtere Gebäude lag in tiefer Ruhe begraben und in ſeiner Umgebung war Viemand zu bemerken.
Der Knabe beſchloß, hineinzugehen, um den Waldbewohner von dem Beſuche im Hauſe ſeiner Mutter Nachricht zu geben, damit er ſich vorſehen möge, im Fall ihm eine ähnliche Ueberraſchung zu Theil werden ſollte. Thomas kannte ihn bereits und ſein Erſcheinen befremdete ihn S im Ge⸗


