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„Du ſagſt mir nichts, auf die Frage,“ bemerkte der Richter,„und ich fordere dich nochmals auf, zu ſprechen, und uns von dem Vorfall im Beierhofe zu erzählen, ſo viel du davon weißt.“
Blondine wankte auf ihren Füßen, endlich fing ſie an zu ſprechen, indem ſie Folgendes ſagte:
„Ich ſchlief in einer Kammer des obern Stocks, und als ich erwachte, durch das Geräuſch in der Nacht, ſtand ich auf, um nach der Urſache zu ſehen. Allein es dauerte nicht lange, ſo wurde ich durch den Eintritt einiger Räuber davon abgehalten; ſie faßten mich, und ohne auf mein Flehen zu achten, wurde ich mit Gewalt hinaus geſchleppt und nach dem Zimmer meiner Herrſchaft geſchleift, welche man un vielen Martern zur Heraus gabe ihres Geldes aufforderte.⸗
„Nun, und was ſaheſt du hier noch weiter,“ fuhr der Richter fragend fort;„beſinne dich und rede die Wahrheit.“ 3
Blondine bebte von Neuem.„Mein Herr/ ſagte ſie dann,„ich war in einem völlig aufgeregten Zuſtande, ſodaß ich in meiner Angſt nicht im Stande war, Alles das feſt und genau ins Auge zu faſſen, was um mich her vorging. Ich ſah viel, und möchte
doch auch ſagen, ſehr wenig. Der Schreck hatte mein


