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Pfe en phin gewirkt und ſein kränkelnder Zu⸗ ſtand, woran er in früherer Zeit viel gelitten, hatte ſich gegenwärtig vollkommen gehoben; ſeine Gattin, das Bild einer geſchäftigen Martha, hatte dieſen wohlthätigen Wechſel mit dankbarem Herzen gegen die Vorſehung wahrgenommen. Sie liebte ihren Mann herzlich, und ein ſchöneres Band der Eintracht konnte nirgends ein glücklicheres Paar umſchließen, als dieſe beiden Ehegatten.
Der Himmel hatte ihre Liebe mit einem einzigen Sohne geſegnet, derſelbe konnte etwa 16 Jahr alt ſein, und war vor einem Jahre nach Erfurt gegangen,
um ſich in einer der daſelbſt beſtehenden Lehranſſalten zu weiterem Studium vorzubereiten, und ſeine bisber
gute Aufführung berechtigte die Eltern zu den ſchön⸗
ſten Hoffnungen.
Der Paſtor unterhielt bisher einen regelmäßigen iefwechſel mit ſeinem Sohne, der auch von dem teren Stlich beantwortet zt es Fs


