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oſe Thãtigkeit gewöhnt, jetzt in ſtillen, verlaſſenen
1Kloſterzellen voll Bangigeit die Entſcheidung ihres
Schickſals abwarten ſollten. Der feurige Benno, welcher allein ihnen dieß bereitet, klagte ſich laut an, und ward ſo tiefſinnig, daß der edle Großmeiſter ſelbſt ihm wieder Muth einſprechen mußte. Ganz unerwartet trafen die drei an den Kaiſer abgeſende⸗ ten Ritter, mit Staub und Schweiß vom ſchnellen Ritt bedeckt, in derſelben Nacht ſchon wieder ein. Alle glanbten zu traͤumen, indeß mahnte ſie der Bo⸗ ten Rede, nur zu bald an die traurige Wirklichkeit;
ſie lautete: Faßt Euch, Freunde und Bundesbrüder!
wir haben Euch böſe Maͤhr zu uͤberbringen. Unſer alter guter Kaiſer Heinrich iſt todt, ſein Sohn mit 10,000 Streitern im Anmarſchz der großte Theil von des Alten Heere iſt ſchleunigſt zu ihm uͤberge⸗ gangen, und die andere Hälfte eilt mit dem loth⸗
ringer Herzog und dem luͤtticher Biſchof in ihre Laͤn⸗
der zuruͤck. Von allen Seiten ſtroͤmen befreundete Krieger des jungen Heinrichs herbei, um ſich mit der Hauptmacht, die ſtracks auf uns zukommen muß, zu vereinigen. Des jungen Zweizünglers Wahlſpruch, den er überall auspoſaunen laͤßt, ſoll ſein:„Wer


