ja, der Satan! zu dem Ihr mich in die Hoͤlle geſen⸗ det habt.“
„Fauſt von Strahlau! den wir im Vaterlande beſiegten, dem ich Leben und Freiheit ſchenkte?“ fragte mit bebenden Lippen der Großmeiſter.
„Derſelbe!“ bejahete Staufenau.„Er treibt jetzt hier unter fremdem Namen ſein Handwerk, das wir ihm dort legten. Als ich zu ihm eintrat, er⸗ kannte ich das tückiſche Antlitz gleich, und brachte meinen Antrag kurz und buͤndig vor. Doch noch hatte ich nicht geendet, da fuhr er auf gleich einem Wahnwitzigen, herrſchte ſeine Knechte grimmig an, die mich alsbald rucklings uͤberfielen, zu Boden riſ⸗ ſen, mit Stricken banden und auf ſeinen Befehl
ſo gräßlich beſchimpften und verſtuͤmmelten— daß ich Elender——“ „Du ſollſt gerochen werden, Armer!“ ſprach der Großmeiſter mit furchtbarer Stimme, und das ent⸗ bloͤßte Schwert gen Himmel haltend ſchwur er bei ſeiner ewigen Seligkeit, mit eigner Hand den Schand⸗ buben niederzuſchmettern!— Und alle Trompeter rie⸗ fen ſogleich den Kern des Heeres zum Sturm der Veſte auf. 1


