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Arno blieben als Schirmvoigte der jungen Weiber nebſt beträchtlicher Mannſchaft treuer Knappen und Knechte auf der Roßburg zuruͤck. Alle ſchwuren in Siegmunds Hand, ſie zu vertheidigen mit Blut und Leben!— Die Vorhut des Kriegsheeres fuͤhrten Großmeiſter Siegmund und Benno von der Aue; bei ihnen befand ſich des Kaiſers Ritter, Burkard von Loͤwenſtern. Die zweite Abtheilung befehligte Thurmfels, ſie folgte der erſten faſt auf dem Fuße nach. Die dritte hingegen konnte erſt nach zwei Ta⸗ gen ſich vollſtändig ſammeln; dieſe fuͤhrte der alte Giesheim ſpäter nach.
Den zweiten Morgen erſt war es der erſten und zweiten Abtheilung möglich, völlig geruſtet, auf⸗ zubrechen, ſo ſehr man ſich auch beeilt hatte. Die Stunde der langen, vielleicht ſehr langen Trennung der jungen Weiber von ihren heiß geliebten Maͤnnern ſchlug— und jetzt wollte ihre Standhaftigkeit doch wanken. Mathilde zerdrückte abgewendet eine Thräne, Roſamunde ſchluchzte laut, und Hulda, Thurmfels Gattin, zürnte heftig mit dem feindſeligen Schicſat. Trübe, unheimliche Ahnungen ſchienen alle drei zu ängſtigen. Die Helden ſelbſt fuhlten ſich beklommen,


