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„Amen!“ lallte der Greis in ſ Todes⸗ kampfe, neigte das Haupt, und verſchied.
Mit allen einem Edelherrn und Ritter gebuͤh⸗ renden Wuͤrden ließ der edle Wilbgraf den Verewig⸗ ten in der nächſten Kirche beerdigen, auch ihm ein eh⸗
renveſtes Denkmal ſetzen. Frau Maria und ihr Sohn
Siegmund weinten dem ſo liebgewordenen Bruder
Martin manche Thrane nach; der Burgherr gedachte
ſeiner ſet im Beſten.
An den Hof des Herzogs von Schwaben ſandte der Wildgraf von Roßburg ſeinen Sohn fruͤhzeitig, um dort Courtoiſie zu erlernen, ſich in ritterlichen Ue⸗ bungen zu vervollkommnen, und Flbſt die goldenen
Sporen zu verdienen. An adeliger Sitte und Wiſ⸗
ſenſchaft uͤbertraf er bald alle ſeine Mitgeſellen, und kaum achtzehn Jahr alt ward ihm ſchon die ſeltene
Ehre zu Theil, bei einem glänzenden Tourniere, im
Angeſicht des vornehmſten ſchwaͤbiſchen Adels vom Herzog ſabſt den Ritterſchlag zu empfangen.
Bald darauf kehrte der junge Ritter nach der vaͤterlichen Stammveſte zuruͤck, Seine Ankunft ward


