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Kälte heulend lagen die Ruͤden auf dem Burghofe,
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an dich aus den Herzen der Einwohner des e bengaues verdrngt ſein!“— 3
Es war ein kalter, ſtuͤrmiſcher gehelbtnbite furchterlich heulte der Wind durch die weiten Ge⸗ wölbe der Burg, duͤſtere Schneewolken hingen an dem Himmel und verdunkelten ihn gleichder Mitternacht. Klirrend drehten ſich die hellſchimmernden Fähnlein der hohen Wartthuͤrme um ihre Angeln; vor
und tief in ſeine Kutte gehuͤllt ſchritt der wandernde Pilgrim raſch furbaß auf der Heerſtraße, um bald
ein wirthliches Obdach zu erreichen— da ſaß in der tiefen Fenſterbruͤſtung ſeines Gemachs Herr Wolf⸗ ram, und ſtarrte in die ſchwarze Nacht. Ihn ſtörte nicht die tobende Windsbraut, welche mit dem flok⸗ kigen Schnee draußen ihr wildes Spiel trieb, denn truͤbe Ahnungen einer freudenoſen Zukunft beſtuͤrm⸗ ten die bewegte Seele. Sein treues Weib hatte ſich heute kraͤnker als je gefuͤhlt, und der Gedanke, ſe zu verlieren— machte ihn erbeben. unwillkürlich falteten ſich des Ritters Hände zum inbruͤnſtigen Ge⸗
bet, vom allbarmherzigen Vater im Himmel Fr⸗ ſtung dieſes ihm ſo theuren Kl S


