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317 ten, er war der einzige Todte in den offenen Grüften der Erde, alle Begrabenen ſeit Jahrtauſenden ſah Adolph lebendig vor ſich durch den Glauben;— da wurde der Traum zur Wahrheit in Adolph; die tiefe Scham ſeines Herzens, daß er abgewendet vom ewigen Lichte wie Erich ſein Ahnherr am Rande des Verderbens ruhe mit dem Wunſche nicht mehr zu erwachen, ließ ihn nicht weiter träumen, er fuhr zum Leben empor aus dem ſchönen Traume ſeiner gläubigen Seele, und ſiehe da, ſein Weib mit dem Kinde am Arme kniete bethend für ihn am Abgrunde, in den er ſich ſtürzen gewollt, weil er auch ſie von den Wogen des Afdalſturzes verſchlungen wähnte. Die Hand der Liebenden richtete ihn auf, er herzte ſein Kind, den Lebensmüden erfreute der Anblick des werdenden Lebens, er drückte ſein Weib an die klopfende Bruſt, und freute ſich der ſchönen Vergangen⸗ heit. Er gewann das Leben lieb, das er ſo eben ver⸗ laſſen gewollt und ein einziger halber Blick auf ſeine eigene Geſchichte widerlegte den thörichten Wahn, den er im Entſchlummern gehegt, daß ein Kind ungeſtraft zum Vater zurückkehren könne, vor der ihm vorgezeich⸗ neten Friſt. Auf die Frage, wohin Leonore entfliehen gewollt, und was ſie am Afdalſtrome geſucht, antwor⸗ tete ſie mit heißen Thränen, und mit dem Ausrufe: „laß mich darüber ſchweigen, der Himmel hat dich mich


